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       Aktualisiert:
       12.05.2010

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                                                                    Forschungsflughafen ?

                                                     Forschungsflughafen - rechtliche Bedeutung

“Forschungsflughafen” ist ein Name und hat rechtlich keine Bedeutung. Das Deutsche Luftverkehrsgesetz unterscheidet zwischen Verkehrsflughäfen und  Verkehrslandeplätze.
Verkehrslandeplatz
Gemäß § 49 Abs.2 der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung werden Landeplätze als Verkehrslandeplätze oder Sonderlandeplätze( einschl. Hubschrauberlandeplätze) genehmigt.
Landeplätze haben im Gegensatz zu Flughäfen keinen oder nur einen beschränkten Bauschutzbereich nach § 17 LuftVG. Verkehrslandeplätze werden vorwiegend in der Allgemeinen Luftfahrt genutzt.
Verkehrsflughafen
Gemäß § 38 Abs. 2 der Luftverkehrs-Zulassung-Ordnung werden Flughäfen als “Verkehrsflughäfen” oder “Sonderflughäfen” genehmigt. Flughäfen haben im Gegensatz zu Landeplätze einen Bauschutzbereich nach § 12 LuftVG.
Sonderflughafen/Sonderlandeplatz
Beide stehen im Gegensatz zu einem “Verkehrsflughafen” oder “Verkehrslandeplatz” nur einem bestimmten Nutzerkreis zur Verfügung, wie z.B. der Firma Fairchild Dornier im Falle des Flughafens Oberpfaffenhofen.
Quelle: http://www.adv-net.org/de/gfx/glossar.php#v

                                                 Forschung ja - Startbahnverlängerung nein

Eine Stärkung des Forschungsflughafens begrüßen wir ausdrücklich, sehen aber dabei keine Notwendigkeit für eine Verlängerung der Start-/Landebahn.
Das  DLR benötigt für seine Arbeit nach unserer Information keine Verlängerung der Start-/Landebahn (s. auch Hübl-Gutachten).
Pressemitteilungen zeigen, dass die Flugforschung weitgehend am Boden oder in Simulatoren stattfindet.
Das Luftfahrtbundesamt benötigt zur Ausübung seiner Aufgaben keine Verlängerung. Zulassungen großer Maschinen finden bereits jetzt an anderer Stelle statt.
Der Zug einer Ansiedlung des Europäischen Luftfahrtamtes ist bereits jetzt abgefahren.
In Hannover ist ein neues Forschungszentrum unter Beteiligung des Landes und der Wirtschaft gegründet worden.
Nach eigenen Gutachten der Antragstellerin schließen sich der Forschungsflughafen und ein Betrieb als Verkehrsflughafen gegenseitig aus.

         Eine Verlängerung der Start-/ Landebahn ist für die Forschung nicht erforderlich

Die folgenden Berichte beweisen, daß Forschung ohne eine Verlängerung möglich ist.

 

Die in den folgenden Pressemitteilungen beschriebenen Vorgänge belegen, dass zukunftsweisend in Hamburg
entwicklungs- und erprobungsnahe Aktivitäten unter Inanspruchnahme der dortigen, nicht vom allgemeinen Luftverkehr berührten Start-und Landebahn von Airbus konzentriert werden, während in Braunschweig ein Schwerpunkt für Berechnungen gesetzt wird, für die keine Start- und Landebahn benötigt wird.

29.05.2007

C²A²S²E - Flugzeuge aus dem Computer. Neues Hochleistungs-Rechenzentrum entsteht beim DLR in
Brauschweig.                                                                                                             [anzeigen...]

08.05.2007

Kooperation zwischen DLR und Technischer Universität Hamburg-Harburg.
Mit Unterstützung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) har die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) soeben das Institut für “Lufttransportsystem” gegründet und damit zugleich ihre Aktivitäten auf dem Gebiet der Luftfahrtforschung weiter ausgebaut.               

13.06.2006

Fliegender Wechsel - DLR kauft Airbus 320 und setzt Erneuerung seiner Forschungsflotte fort. [ansehen...]

12.12.2005

Fernsehsendung in 3Sat “Forschungsflughafen Brauschweig” mit folgenden Beiträgen:
    Lärmforschung...                                                                             (Format: html)  [anzeigen...]
    Die hightech-Lotsen                                                                        (Format: html)  [anzeigen...]
    Materialforschung für den sicheren Flug                                              (Format: html)  [anzeigen...]
    Form und Aerodynamik                                                                    (Format: html)  [anzeigen...]

18.06.2005

So läuft´s oben und unten reibungslos. Delair GmbH entwickelt und vertreibt Software für An- und Abflugplanung künftig mit der Deutschen Flugsicherung.                                                    [anzeigen...]

12.05.2005

Mini-Flieger in Ecuador erfolgreich getestet. Carolo P330 fligt 7000m hoch und liefert Digitalbilder zur Beobachtung und Kontrolle aktiver Vulkane und Lavaströme.                                                  [weiter...]

05.02.2005

Ohrenschüzer auf, Wind ab! Braunschweiger forschen für Airbus - Wenn Luftstömung sich vom Flugzeugleitwerk löst, droht der Absturz.                                                                           [weiter...]

11.01.2005

Die BZ schreibt: Perfekte Manöver im Windkanal. Erste Anlage der Welt: Technik der Magnetschwebebahn für die Simulation von Flugbewegungen.

13.01.2005

Die Neue Braunschweiger schreibt: Der Messzwerg: Große Leistung verpackt in kleines Format. Institut für Flugführung hat ein Messsystem entwickelt, das selbst in Kleinflugzeuge passt.

19.01.2005

In Braunschweig flog der Airbus schon. Forschungsflugzeug hatte die Daten des
Riesen A380 im Rechner und schulte Testpiloten.                                                                [weiter...]

07.12.2004

Die Braunschweiger Zeitung schreibt: “Galileo-Signale für mehr Sicherheit. Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt: Gedanken über ein künftiges Verkehrsmanagment.

03.11.2004

“Vater” des Forschungsflughafens Prof. Dr.Ing Gunther Schänzer mit Festakt in den Ruhestand ver-
abschiedet.                                                                                                                [Weiter...]

05.10.2004

“Auch Züge müssen sich verstehen”. DLR-Institut als Kompetenzzentrum für den europäischen Eisenbahn- und Autoverkehr der Zukunft.                                                                                        [Weiter...]

14.07.2004

Mit Mini-Fliegern auf Stau-Schau. Erste europäische Konferenz: 100 Experten diskutierten neue Forschungsergebnisse zu Mikroflugzeugen.              Anmerkung: Probeflüge finden auf einer Wiese statt. 

21.12.2002

“View-Car” macht das Autofahren sicherer, schreibt die BZ. Braunschweiger DLR-Projekt zur Entwicklung von Assistenzsystemen nach dem Vorbild der Luftfahrt.

21.11.2002

Bericht des Deutschlandfunks: “Flugzeug im Flugzeug: Seite1” + “Seite2”
Der Flugsimulator “ATTAS”  vom DLR fliegt wie ein Airbus.

07.11.2002

Neuer fliegender Hubschrauber-Simulator für das DLR mit einzigartiger Fly-by-Light-Steuerung.

März 2001 

DLR Institut für Verkehrsführung und Fahrzeugsteuerung:
Forschung für den Verkehr- eine “wegweisende Führungsrolle

21.01.2003

Das Nds. Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr meldet:
Boeing kommt mit Flugsimulator nach Hannover. Bei den Verhandlungen um die Ansiedlung eines Schulungszentrums für Piloten und Kabinenpersonal am Flughafen Hannover von Flight Savety Boeing ist mit der Unterzeichnung eines “Letters of Intent” (LOI, verbindliche Absichtserklärung) ein entscheidener Durchbruch erzielt wurden. 

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